26.06.2015

Erneuerbare Energien sind auf dem Vormarsch – auch im Landkreis Main–Spessart.

Landtagsabgeordneter Thorsten Schwab informierte sich im ÖkoFEN Vertriebscenter Mitte über die neue Pellets-Brennwerttechnik.
Erneuerbare Energien sind auf dem Vormarsch – auch im Landkreis Main–Spessart. 

 Davon machte sich jetzt der bayrische Landtagsabgeordnete Thorsten Schwab aus Hafenlohr ein eigenes Bild. Der Politiker besuchte auf Einladung das ÖkoFEN Vertriebscenter Mitte in Unterwittbach am Tag der offenen Holz- und Pelletheizung.

Da Herr Schwab selber ein Holzheizer ist, kennt er sich mit den vielen Vorteilen der erneuerbaren Energien bestens aus, und verweist mit einem Augenzwinkern auf den doppelten Warmmach-Effekt beim Holz. Doch hocheffiziente und nachhaltige Heizungssysteme zu nutzen macht aus vielen Gründen Sinn. Wirtschaftlich, da sie unabhängig von schwankenden Rohstoffpreisen machen und geringe Betriebskosten haben. Und ökologisch, da sie helfen CO²-Emissionen zu senken und damit unser Klima zu schützen.

Auch die Bundesregierung hat das erkannt und deshalb die Förderung im Rahmen des Marktanreizprogramms für die erneuerbaren Energien zum 01.04.2015 deutlich erhöht. Gerade Eigenheimbesitzer, Firmen und Kommunen haben hier viele Möglichkeiten von der verbesserten Förderung zu profitieren.

Bei einer Pelletheizung mit Brennwerttechnik und Pufferspeicher ist auch im Neubau eine Innovationsförderung von 3500 Euro + Solarzuschuss (hier ist eine Gesamtförderung von bis zu 6500 Euro möglich).

Die Sanierer können für eine Pelletheizung mit Brennwerttechnik und Pufferspeicher eine Förderung von 5250 Euro + Solarzuschuss bekommen (es ist eine Gesamtförderung von bis zu 9750 Euro möglich).

Weiterhin gibt es viele Zusatzförderungen bitte informieren Sie sich unter www.marktanreizprogramm.de

Neu ist die Förderung der Bereitstellung von Prozesswärme im Leistungsbereich bis 100 kw. Voraussetzung: Biomasseanlagen zur Erzeugung von Prozesswärme stellen überwiegend Wärme für industrielle oder gewerbliche Zwecke zur Verfügung. z. B. für die Beheizung von Gewächshäusern. Gefördert werden bis zu 30 % der Nettoinvestitionskosten. Der maximal mögliche Förderbetrag liegt bei 12.000 Euro.

Thorsten Schwab und Bruno Leimeister, der Geschäftsführer des ÖkoFEN Vertriebscenter Mitte in Unterwittbach waren sich einig: Die Nutzung regionaler Brennstoffe wie Pellets, Hackschnitzel und Stückholz und die Unterstützung der Heizung durch Sonnenkollektoren werden zukünftig eine immer wichtigere Rolle in der Heiztechnik spielen!